Andreas Schmitten gilt als wegweisender junger deutscher Konzeptkünstler und Bildhauer sowie regelrechter „Senkrechtstarter“,
der von Museumsleuten gleichermaßen hoch gehandelt wird wie von
Künstlerkollegen und Galeristen. Von 2001 bis 2005 studierte er
Philosophie und Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität
Düsseldorf, von 2005 bis 2012 Bildhauerei an der Kunstakademie
Düsseldorf. 2008 erhielt er ein Stipendium der Konrad Adenauer Stiftung, Else
Heiliger Fond, Berlin. 2009 bekam er ein Stipendium der Studienstiftung
des deutschen Volkes, 2011 die Künstlerförderung des DAAD für Los
Angeles, USA. 2012 erhielt er den Absolventenpreis der Akademie. Er
wurde 2012 mit dem Kunstpreis START am Kunstmuseum Bonn ausgezeichnet,
2013 mit dem Förderpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland und
2017 mit dem Falkenrot Preis des Künstlerhauses Bethanien.
Seither nahm er an Gruppenausstellungen im Kunstmuseum Bonn, im
Bonnefanten Museum Maastricht und in der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf
teil. Er wird u.a. vertreten von den Galerien Schönewald in Düsseldorf
und König in Berlin. 2013 gestaltete er die Bar und den Saal des Schmela
Hauses für die Kunstsammlung NRW in Düsseldorf neu. Seine Werke
befinden sich bereits in verschiedenen Sammlungen, wie dem Kunstmuseum
Bonn, dem Museum Kunstpalast, Düsseldorf, der Kunstsammlung
Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, der Tony Cragg Foundation, Wuppertal,
und der Philara Sammlung zeitgenössischer Kunst, Düsseldorf.
Im Frühjahr und Sommer 2018 zeigt das Museum Kurhaus Kleve die erste
museale Einzelausstellung des Konzeptkünstlers und Bildhauers Andreas
Schmitten (*1980 Mönchengladbach).
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Resonanzraum Kunst“ stellt
sich Andreas Schmitten am Dienstag, dem 29. Mai 2017 um 19.30 Uhr im
Museum Kurhaus Kleve den Fragen des Direktors Harald Kunde, der
Kuratorin Valentina Vlašić, der Katalogautorin Doris Krystof von der
Kunstsammlung NRW, Düsseldorf, der Galeristin Ulla Gansfort von Schönewald und Beuse, Düsseldorf, sowie des Privatsammlers Harald Bongartz. Im Anschluss wird sein erster
Museumskatalog präsentiert, der seine Ausstellung in Druckform
wiedergibt sowie u.a. mehrere erklärende Texte und zahlreiche
Installationsansichten beinhaltet.
An diesem Abend haben alle Interessierten die Möglichkeit, Fragen an den
Künstler persönlich zu stellen und den Katalog mit einer Signatur oder
einer persönlichen Widmung versehen zu lassen. Im Anschluss findet ein
geselliges Zusammenkommen mit Gesprächen und Wein im Café Moritz im
Museum Kurhaus Kleve statt. Der Eintritt beträgt 5,- € pro Person,
ermäßigt und für Mitglieder des Freundeskreises 3,- €.